Blog als CMS nutzen
Will man Wordpress mehr als Content-Management-System einsetzen und weniger als klassischen Blog, gibt es einige Möglichkeiten, um Zusatzfunktionen einzubauen:
- Zunächst sollte man neue Seitentemplates erstellen, mit denen dann nur einzelne Kategorien auf eigenen Seiten angezeigt werden. Der entscheidenende Vorteil hier ist: Für die RedakteurInnen änderts sich beim Schreiben von Artikeln nichts, denn das Veröffentlichen von Beiträgen am richtigen Ort wird durch das Template gesteuert.
- Nun kann man dafür sorgen, dass Beiträge auf der Standard-Artikel-Seite , die auf anderen Seiten bereits abgelegt werden, nicht mehr erscheinen. Mit dem Plug-In Advanced Category Excluder lassen sie sich verstecken.
- Kategorien, für die es nun schon Seiten gibt, will man vielleicht auch aus der Kategorieübersicht in der Sidebar ausblenden. Hier hilft das Plug-In My Category Order. Somit entsteht keine Doppelung und die BesucherInnen der Seite werden nicht verwirrt.
- Zusätzliche Übersichtsseiten von Beiträgen kann man bequem mit Post Lists realisieren. Das kann interessant sein für eine Aufzählung von Stadtratsanträgen oder -anfragen. Auch hier erstellen RedakteurInnen einfach nur Artikel mit einer entsprechenden Kategorie. In den Optionen der Post List können Blog-AdministratorInnen festlegen, welche Teile des Artikels angezeigt werden – zum Beispiel Veröffentlichungsdatum, Titel, AutorIn usw.
Das Ganze habe ich realisiert bei gruene-fraktion-la.de. Es war ein gutes Stück Arbeit, die geeigneten Tools für die Anforderungen einer Stadtratsfraktion zu finden. Das Implementieren war dann die eher leichte Übung.
